Heizen mit Klimaanlagen – So geht’s!

Heizen mit Klimaanlagen – So geht’s!

Bei Klimaanlagen denken viele Menschen erst einmal an folgendes: viel zu kalte Lüfter und laute Innengeräte. Besonders bei alten, schlecht gewarteten Geräten in Hotelanalgen oder Kaufhäusern stimmen diese Gerüchte auch oftmals, und da in Deutschland und Europa private Klimaanlagen eher selten vertreten sind, kenne viele keine Alternativen dazu. Doch moderne Klimageräte können viel mehr als nur das. Welche Vorteile die modernen Anlagen haben, und wie Sie mit einer Klimaanlage Ihr Haus auch kostengünstig beheizen können, erfahren Sie in diesem Artikel.


Funktionsweise & Vorteile einer Klimaanlage 


Die Funktionsweise der Geräte erklären wir anhand der beliebtesten Klimaanlagen-Version, der Split-Klimaanlage. Diese besteht aus einem Innen- und einem Außengerät. Das Außengerät zieht die Luft an, und mithilfe eines Kühlmittels wird diese sofort heruntergekühlt und über einen Ventilator ausgegeben. Zusätzliche Filter entfernen Schadstoffe, bevor die Luft in den Innenraum gelangt. Moderne Geräte sind dabei sehr leise und in der Regel im Alltag kaum bemerkbar. Eine Klimaanlage von Kältebringer verursacht im Nachtmodus einen Geräuschpegel von nur 19 dB, was in etwa vergleichbar ist mit raschelnden Blättern eines Baumes. 


Klimaanlagen erzeugen neben einem angenehmen Raumklima noch viele weitere Vorteile, die die meisten Menschen unterschätzen. Beispielsweise sind moderne Geräte von Kältebringer mit verschiedenen Filtern ausgestattet, die Sie vor schädlichen Stoffen schützen können. In allen Klimaanlagen ist ein Sechs-Lagen-Filter verbaut, der alle Schadstoffe aus der Luft entfernen kann. Hierzu zählen beispielsweise Pollen, Nikotin, Aschepartikel oder auch Schimmelsporen und Bakterien. Auch gegen die Ausbreitung des Coronavirus hilft eine Klimaanlage, da sie für eine ständige Luftzirkulation sorgt und diese sogar gleich noch filtert. 


Das angenehme, gleichbleibende Raumklima trägt nachweislich zu einer verbesserten Gesundheit bei, denn der Körper kann sich bei Raumtemperaturen um 20 Grad am besten von der Hitze erholen. Besonders in der Nacht, wenn der Körper am meisten Erholung braucht, sind hohe Temperaturen schädlich. Hier schafft die Klimaanlage Abhilfe, es sollte jedoch beachtet werden, dass der Unterschied zwischen Außen- und Innentemperatur nicht mehr als 10 Grad Celsius beträgt, um Erkältungen zu vermeiden. Ein weiterer Vorteil ist die ständige Entfeuchtung der Luft, sowohl im Kühl- als auch im Heizbetrieb. Hierdurch wird Schimmel vermieden und zudem entsteht in den Innenräumen kein stickiges, drückendes Klima. Wie genau das Heizen mit einer Klimaanlage funktioniert, erläutern wir im nächsten Abschnitt dieses Artikels. 


Heizen mit Klimaanlagen – Mit diesen Geräten funktioniert es! 


Moderne Split-Klimaanalgen sind heute keinesfalls mehr nur zum reinen, stumpfen Kühlen eines Raumes geeignet. Viele Modelle, wie auch die von Kältebringer, sind heute mit der sogenannten Wärmepumpen-Technologie ausgestattet. Im Nachfolgenden eine kurze Erklärung, was das überhaupt genau ist: 


Eine Wärmepumpe nutzt die reine Umgebungswärme, um ein Haus zu beheizen. Sie gilt als einer der klimafreundlichsten und effektivsten Möglichkeiten des Heizens, und wird mittlerweile in vielen Neubauten fest eingeplant. Es gibt Wärmepumpen, die die Wärme aus der Luft, dem Wasser oder auch dem Erdreich ziehen können, um diese nach Komprimierung und Verdichtung als Heizung einzusetzen. Bei Neubauten ist die Wärmepumpe, die die Energie aus dem Erdreich zieht, besonders beliebt, denn mit ihr ist ein vollständiges Beheizen auch im sehr kalten Winter möglich. Aber auch nachrüstbare Wärmepumpen gibt es, das ist beispielsweise bei den Klimaanlagen von Kältebringer der Fall. Diese ziehen die Wärme mithilfe des Außengerätes aus der Umgebungsluft, um diese dann in den Innenraum zu leiten. 


Was müssen Sie also beachten, wenn Sie eine Klimaanlage kaufen möchten, mit der Sie im Winter auch heizen können? Diese sollten mit der Wärmepumpen-Technologie ausgestattet sein, denn dies ist die effizienteste und günstigste Möglichkeit des Heizens. Auf dem Markt gibt es neben diesen Geräten auch Klimaanlagen, die im Winter wie ein Heizlüfter funktionieren, was jedoch für einen unangenehm heißen Wärmestrahl in Ihrer Wohnung sorgt. Daher empfehlen wir die Anschaffung einer Split-Klimaanlage von Kältebringer, denn hier können alle Geräte serienmäßig heizen sowie auch kühlen. Die Umstellung zwischen den Funktionen funktioniert einfach per App oder Fernbedienung, und ist innerhalb weniger Minuten erledigt. Dank der integrierten automatischen Temperaturanpassung merkt die Klimaanlage auch, wann sie aufhören muss zu heizen oder zu kühlen. So kann es nicht mehr passieren, dass Innenräume zu warm oder zu kalt temperiert werden, denn die eingestellte Temperatur wird immer gehalten. 


Doch was ist, wenn es draußen zu kalt wird? In diesem Fall empfehlen wird die Anschaffung eines anderen Heizgerätes, denn bei zu kalten Temperaturen ist in der Umgebungsluft nicht mehr genug Wärme vorhanden, um diese an den Innenraum effektiv weiterzugeben. Eine Lösung hier wäre beispielsweise eine Infrarotheizung, die einfach und schnell an den Wänden montiert werden kann. 


Bauliche Voraussetzungen für den Einbau einer Klimaanlage 


Wichtig zu wissen ist, dass sich eine Klimaanlage nicht für jede Art von Gebäude eignet. Sollten Sie in einer Mietwohnung wohnen, sind Sie verpflichtet sich die Erlaubnis Ihres Vermieters einzuholen, bevor das Gerät installiert wird. Für eine Split-Klimaanlage muss ein Loch in die Wand gebohrt werden, um das Außengerät mit dem Innengerät zu verbinden. Da es sich hier um eine bauliche Änderung handelt, ist der Einbau in einigen Gegenden Deutschlands genehmigungspflichtig, etwa in Bayern. Sie sollten auch bedenken, dass ein Außengerät Geräusche verursachet, von denen sich Ihre Nachbarn gestört fühlen können. Die Klimaanlage sollte deshalb am besten dort angebracht sein, wo sich möglichst wenige Menschen im Außenbereich aufhalten. 


Für Haus- oder Eigentumswohnungsbesitzer ist die Sache schon deutlich unkomplizierter, denn die nötigen baulichen Änderungen können einfach nach eigenem Willen vorgenommen werden. Wichtig ist auch hier zu beachten, dass eine behördliche Genehmigung eingeholt werden muss, denn wenn das Außengerät nicht in die Optik des Wohngebietes passt, kann das zuständige Bauamt eine Installation untersagen. Sobald diese Genehmigung jedoch eingeholt ist, ist der restliche Prozess schnell erledigt: Eine Fachfirma braucht für den Einbau einer Klimaanlage in der Regel nur wenige Stunden, die Kosten belaufen sich auf etwa 200-300 Euro pro Gerät. 


Die Inbetriebnahme einer Kältebringer Klimaanlage ist dann dank moderner Technik ein echtes Kinderspiel. Einfach per Fernbedienung oder Handy-App die gewünschte Temperatur einstellen, und die Anlage arbeitet ganz von allein. Auf dem integrierten Display Ihres Innengerätes sehen Sie immer die aktuelle sowie die gewünschte Temperatur. 


Sie sehen, eine Klimaanlage kann viel mehr als nur kühlen. Moderne Systeme schaffen sowohl im heißen Sommer als auch bei kälteren Temperaturen Abhilfe in Ihrem Wohnraum.

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